Der genetische Beweis für Zweifler

 

Der engste Verwandte des domestizierten Haushundes         (Canis lupus familiaris) ist laut                                                Abigail L. Shearin & Elaine A. Ostrander                             (National Human Genome Research Institute, National Institutes of Health,Bethesda, Maryland, United States of America, Canine Morphology: Hunting for Genes and TrackingMutations) 

ohne jeden Zweifel der Grauwolf.               

Die beiden Genetikerinnen verweisen in ihrer im März 2010 veröffentlichten DNA-Arbeit (Canine Morphology) auf eine genetische Übereinstimmung von 99,96%,bzw. eine Differenz von nur 0.04%.

(http://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.1000310#s3)

Grundsätzlich herrscht Einigkeit darüber,dass Wolf und Hund enger verwandt sind, als es der Wolf mit anderen Wildkaniden wie Schakal oder Kojote.

Somit ist es auch DNA-Technisch eindeutig und ohne Zweifel bewiesen, das unsere Haushunde physiologisch eindeutig wie Wölfe zu behandeln sind. 50 Jahre industrielles Futter machen aus einem Karnivoren noch keinen Omnivoren oder Herbivoren, womit ja auch gerne argumentiert wird. Womit wir bei dem wichtigen Thema der artgerechte Ernährung von Hunden angelangt wären.

Es bedarf im Prinzip eigentlich keines weiteren Argument's, um seinen kleinen oder großen Canis lupus familiaris mit seinem richtigen Futter zu versorgen. Jeder der jetzt noch mit Gegenargumenten kommt,wie: „...mein Pekinese ist doch kein Wolf!?“ sollte sich die Antwort auf die Frage: „was fütterst Du Deinem Hund?“

gut überlegen, um nicht letzt endlich dumm da zu stehen!

Einzige Entschuldigung, die man gelten lassen könnte,

wäre, sich nicht richtig informiert zu haben, aber im Zeitalter des Internets kann man sogar diese Entschuldigung kaum gelten lassen.

Jeder verantwortungsvolle Tierhalter macht sich (sollte sich?) über die Haltungsbedingungen seines Tieres vor Anschaffung Gedanken machen.

Dies ist im Tierschutzgesetz so auch eindeutig im 

§ 2 Abs.1    verankert.

§ 2 TSG

Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,

1.   muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und

verhaltensgerecht unterbringen,

2.   darf die Möglichkeit des Tieres zuartgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,

3.   muss über die für eine angemessene Ernährung,Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

 

 

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